Förderzentrums Albert-Schweitzer-Schule, Heederbrook 10, 25355 Barmstedt
Sprachförderung in Kitas und der Grundschule
Kinder in Kindertagesstätten sowie Schülerinnen und Schüler in der Eingangsphase der Grundschule werden im Rahmen von präventiver oder inklusiver Arbeit durch Sonderschullehrkräfte gefördert, wenn es Auffälligkeiten in der sprachlichen Entwicklung gibt oder ein sonderpädagogischer Förderbedarf im Schwerpunkt Sprache vorliegt.
Ziel ist es, ausreichende sprachliche Kompetenzen zum Schuleintritt und während der Grundschulzeit sicherzustellen.
Sprachheilarbeit an Kindertagesstätten unseres Einzugsgebietes:
- Beobachtung im Kindergarten, um einen sprachlichen Unterstützungsbedarf frühzeitig zu erkennen.
- Beratung von Erzieherinnen und Eltern zu notwendigen Fördermaßnahmen
- Austausch mit bereits behandelnden Logopäden
- Begleitung der Kinder mit Unterstützungsbedarf im Bereich Sprache
- Vorbereitung eines fließenden Überganges in die Grundschule
Grundschule:
- Wenn bei Schuleintritt noch weiterer Sprachheilbedarf vorliegt, so erfolgt die Förderung bei leichteren Beeinträchtigungen regelmäßig im Rahmen der präventiven Förderung in der Eingangsphase der Grundschule.
- Bei Kindern, deren Sprachbeeinträchtigungen trotz der vorschulischen Förderung mit Eintritt in die Grundschule noch erheblich sind, wird auf Antrag der Schule oder der Eltern ggf. das Verfahren zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfs im Bereich Sprache durchgeführt.
SIM – Klasse (Sprach-Intensiv-Maßnahme)
- Kinder mit umfassenden Schwierigkeiten im Bereich Sprache können in einer SIM-Grundschulklasse - in der Regel für ein Schuljahr - intensive Förderung erhalten.
- Dafür stehen im Kreis Pinneberg insgesamt 24 Plätze, davon je 12 Plätze an der Grund- und Gemeinschaftsschule Caspar-Voght-Schule in Rellingen und der Grundschule in Appen zur Verfügung.
- Neben dem Unterricht nach dem Grundschullehrplan erhalten die Schülerinnen und Schüler sprachliche Förderung, Sprachtherapie und ein sprachförderndes Nachmittagsprogramm. In der Regel sind es Kinder aus der ersten Klassenstufe, manchmal sind in der SIM-Klasse auch Kinder im zweiten Schulbesuchsjahr.
Die Kontaktaufnahme zu den Lehrkräften des Beratungsteams erfolgt über das Sekretariat des Förderzentrums oder per E-Mail.